Cool down in Graz – 12 Tipps, um cool durch den Sommer zu kommen

Sie zählt als schönste Zeit des Jahres: die Sommerzeit. Wir lieben es auch, den Feierabend noch in der Sonne zu genießen, viele Stunden Tageslicht zu tanken und in der Nacht laue Temperaturen wie in Urlaubsländern auf unserer Haut zu spüren. Wir von GRAZ ISST GRAZ haben uns Gedanken gemacht, wie ihr gut durch den Sommer kommt. Weil richtig heiße Tage auch Gefahren bergen, solltet ihr speziell in der Hitze einen kühlen Kopf bewahren:

Hund mit Wasserschlauch

1. Verlegt Einkäufe, Sport und Anstrengungen an den Tagesanfang oder ans Tagesende

Zwischen 11 und 16 Uhr ist die heißeste Zeit des Tages. Geht bedacht mit körperlicher Betätigung und der Herausforderung für euren Kreislauf um. In Graz liegen viele Betriebe am Zahn der Sommerzeit: Einige Sorger-Filialen öffnen zum Beispiel schon ab 6.30 Uhr, Margrets Bioladen um 7.30 Uhr, am Kaiser-Josef-Platz herrscht um 6 Uhr bereits reges Treiben, bei Farmers Ernte ist man um 10 Uhr auf Betriebstemperatur.

2. Kleidet euch luftig

Gleich vorweg: Leichte, helle, luftige Kleidung kann auch schick und damit für die Arbeitswelt geeignet sein. Die Zwiebelschichten zum schnellen An- und Ausziehen bewähren sich in der heißen Jahreszeit, denn eure Haut muss atmen können. Wählt Baumwolle oder Naturfasern als Materialien. Je nach Betriebstemperatur oder Anlass hüllt ihr euch in T-Shirt, Sakko oder nötigenfalls auch in den Mantel des Schweigens, wenn andere weniger zweckdienliche Kleiderkombinationen gewählt haben. Luftige Schuhe oder Sandalen sorgen für ein angenehmeres Temperaturempfinden. Zwischendurch barfuß zu gehen, ist sehr gesund.

3. Esst leicht

WassermeloneSuppen, Salate, Wraps, Gemüse, Smoothies und viel Obst sind die optimale Wahl, wenn die Hitze drückend wird. Fette, kohlenhydratreiche Speisen solltet ihr weglassen oder in die kühlere Tageszeit oder überhaupt in kältere Monate verlegen. Esst mehrere kleine Portionen und greift häufiger zu Obst. Einen besonders hohen Wassergehalt haben Gurke (97%), Wassermelone (96%), Tomate (95%), Zucchini und Spargel (93%). Wunderbar, dass sie auch noch gesund sind!

4. Trinkt viel und richtig

Im Sommer kann man nicht zu viel trinken – außer das Getränk ist alkoholhaltig oder zu süß. Auch sollte kontinuierlich über den Tag verteilt getrunken werden. Stilles und kohlensäurehaltiges Wasser sind die Gesundheitsfavoriten. Beide sind gleich gesund, allerdings kann zu viel der sprudelnden Perlen Magen und Darm reizen. Nach dem Sport solltet ihr zu stillem Wasser greifen.

Speziell ältere Menschen sollten auch trinken, wenn sie kein Durstgefühl verspüren, denn dieses lässt im Alter nach. Wasser kurbelt die Durchblutung und den Stoffwechsel an. Dass es gegen Faltenbildung hilft, ist allerdings nicht ausreichend belegt. Gegen Denkfalten hilft es aber garantiert, denn auch unsere Hirnleistung steigt mit dem Konsum des Wassers merklich an.

Wie viele Liter sollt ihr trinken? 30 bis 40 Milliliter Flüssigkeit pro Kilogramm pro Tag in Getränkeform. Eine Person mit 60 Kilogramm benötigt demnach eine minimale Flüssigkeitszufuhr von 1,8 Litern. Bei körperlicher Betätigung und sommerlichen Temperaturen steigt der Bedarf auf das Eineinhalbfache bis Doppelte an. Also ran an die Becher! Oder ihr stattet einem der vielen Trinkbrunnen in unserer schönen Stadt einen Besuch ab: zu den Standorten

5. Rastet oder ruht

KatzensiestaGlückspilze dürfen Siesta halten, wie es in den südlichen Ländern üblich ist. Das ist der Gesundheit zuträglich! Die verlorene Zeit lässt sich im besten Fall bei lauen Temperaturen einarbeiten. Damit ihr in der Hitze nicht zum Schwammerl werdet, achtet auf genügend Nachtschlaf und Erholungsphasen.

6. Kühl ist cool

Gönnt eurem Körper Hitzepausen! Stattet euch mit einem Fächer oder euer Büro mit einem Ventilator aus, sucht Orte auf, die klimatisiert oder besser gedämmt und damit kühler sind. Keller, gekühlte Räume, aber auch öffentliche Plätze bieten sich an. Aber übertreibt es nicht, denn 22 bis 26°C genügen für einen Entlastungseffekt.

Setzt euren Kopf nur kurz der direkten Sonne aus und spart nicht mit Sonnencreme, selbst wenn ihr braun werden wollt. Schützt die Augen mit Sonnenbrillen. Droht euch selbst Überhitzung, kühlt vor allem Nacken und Unterarme. Abkühlen der Extremitäten zuerst mit kaltem Wasser beginnen, dann mit lauwarmem beenden. So wird die dauerhafteste Wirkung erzielt.

7. Setzt geschmackliche Nuancen

Selbst Wasser schmeckt sofort anders, wenn ihr aus eurem Kräutergarten ein paar Geschmacksnoten beisteuert: Zerstoßenes Eis mit Minze, eine Zitronenscheibe und Zitronenmelisse, eine Gurkenscheibe oder eine Karottenrose, frisches Basilikum oder eine Handvoll Beeren verwöhnen Auge und Gaumen und verleihen den heiß begehrten Flüssigkeiten eine persönliche Geschmacksnote.

8. Werdet zur Warmduscherin oder zum Warmduscher

DuscheWer kalt duscht, schwitzt danach umso schneller wieder und belastet den Kreislauf stark. Lauwarmes Wasser trifft die goldene Mitte und erfrischt langfristig gesehen besser.

9. Bleibt sportlich und trocken

Verzichtet nicht auf Sport, aber verlagert ihn in die kühleren Tagestemperaturen und tragt Sportbekleidung, die den Schweiß verdampfen lässt und von der Haut wegleitet. Zieht euch danach schnellstmöglich um und verharrt nicht in der nassen Bekleidung, denn das ist sehr ungesund. Das gilt auch für Bademode, selbst bei Temperaturen jenseits von 30°C!

10. Achtet auf eure Mitmenschen

Erfreulich ist es, wenn wir gesund sind. Genau aus diesem Grund liegt es in unserer Verantwortung, uns um Menschen aus Risikogruppen besonders zu kümmern. Ältere, sehr junge und kranke Menschen bedürfen im Sommer oft besonderer Behandlung. Einen Einkauf mehr zu erledigen, Fenster zu verdunkeln, ausreichend Flüssigkeit zu reichen – das sollte als kleiner Hilfsdienst selbstverständlich sein! Ruft ältere Freundinnen und Freunde, Verwandte oder Nachbarinnen und Nachbarn an, stattet ihnen einen Besuch ab und lebt mit GRAZ ISST GRAZ das Motto GRAZ HILFT GRAZ!

11. Das Auto bleibt leer

Jedes Jahr sind die Medien voll von Schreckensmeldungen. Immer wieder werden Hunde, Kinder oder ältere und kranke Menschen in Autos zurückgelassen. Ein Schattenparkplatz genügt nicht, um für angenehme Innentemperaturen zu sorgen, denn Autos erwärmen sich auch bei geöffneten Fenstern auf bis zu 50°C. Viel niedrigere Temperaturen können bereits tödlich sein oder zu einem Hitzeschlag führen. Daher sollte von Mai bis September die Faustregel gelten, niemanden im Auto zurückzulassen.

12. Sorgt für den schnellen Frischekick zwischendurch

Wir empfehlen Eiswürfel der besonderen Art: Schwarztee, Zitrone und Honig mischen, auskühlen lassen und einfrieren. In einem Glas Wasser aufgelöst, entfaltet sich die belebende, anregende Wirkung, abgerundet durch Honig als Kraftspender.

Ab und zu darf es auch ein Eis sein. Dann aber bitte biologisch und regional, zum Beispiel ein veganes Schokoladeneis von Betsy’s Eis- und Bauernladen.

 

ÄpfelLebensmittel wie Chicorée, Pastinake, Holunderbeere, Grapefruit, Endiviensalat, grüner Tee, Zitrone, Apfel, Spargel, Rhabarber, Tomate, Wassermelone und Kefir wirken erfrischend und steigern das Wohlbefinden auch bei extremen Temperaturen. Wir haben für euren Cool-down Rezepte zusammengesucht, die euch gut tun werden – natürlich biologisch und regional. Alle Zutaten sind erhältlich auf den Bauernmärkten in Graz!

 

Salat mit Limetten-Honig-Dressing

Zutaten:

  • eine Portion Chicorée
  • 50 g Pinienkerne
  • 4 Karotten
  • 400 g Erbsenschoten
  • eine Handvoll Basilikum
  • 3 cm frischer Ingwer
  • 2 frische Knoblauchzehen
  • 4 EL Balsamico
  • ein TL Honig
  • 2 EL Limettensaft
  • 4 EL Sesamöl
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Pinienkerne goldbraun rösten, Karotten raspeln, Erbsenschoten eine Minute in Salzwasser kochen, abschrecken und abtropfen lassen, Basilikum mit Gemüse vermischen. Ingwer und Knoblauch fein hacken, mit Balsamico, Honig, Limettensaft, zwei Esslöffeln Wasser, Öl, Salz und Pfeffer verrühren. Über den Salat träufeln und genießen!

 

Tomaten-Gazpacho (gekühlte Suppe)

TomatenZutaten:

  • ½ kg Strauchtomaten
  • ½ Gemüsezwiebel
  • ½ Salatgurke
  • ½ Paprika
  • 2 Knoblauchzehen
  • eine Chilischote
  • 7 EL Balsamico oder Weinessig
  • 3 EL Olivenöl
  • 2 Scheiben Toastbrot
  • eine kleine Dose geschälte oder pürierte Tomaten
  • ½ Liter Gemüsesuppe aus Bouquet
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Gemüse putzen und in Stücke schneiden. Alle Zutaten inklusive Toastbrot (zum Binden) in mehreren Partien im Mixer pürieren, dabei immer Gemüsesuppe dazugeben. Ganz am Ende das Öl beimengen. Mindestens eine Stunde einkühlen, danach mehrere Portionen genießen!

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